Dies ist eine kleine Geschichte aus einem Kapitel meines Leben…

Es begann damit,dass wir uns trafen und schon vorher wussten,dass es den anderen gab ,haben uns aber nie großartig unterhalten.Plötzlich hatten wir sehr viel mehr Kontakt als sonst,wir tauschten uns über Musik aus und liebten diejenige vom anderen und redeten über Gott und die Welt und auch schon nach erst einer kurzen Zeit vertrauten wir dem anderen schon sehr viel an,obwohl wir gar nicht wussten,ob das richtig war.. Nach nur wenigen Tagen begannen wir uns immer näher an uns ran zu tasten und dann stand schon die erste Frage im Raum: “Ja,wollen wir uns nicht mal treffen und uns einen Film anschauen oder so?” Damit war dann alles in die Wege geleitet. Es war der Beginn einer großartigen Freundschaft,mit vielen Witzen,viel Lachen und einem tollen Gefühl im Bauch. Wir redeten über unsere Probleme und hofften,dass der jeweilige andere eine Lösung dazu hatte, aber in vielen Fällen waren wir einfach für einander körperlich da und eine Umarmung reichte schon für alles.

Wir beiden standen nach kurzer Zeit vor einem schweren Problem,doch du gingst nicht von meiner Seite,so sagtest du es mir zumindenstens immer auch wenn du im nachhinein meintest,dass ich dich ausgenutzt hätte,aber das ist widerrum eine andere Sache.Ich muss sagen es befürwortete sich auch genauso,doch dann als wir fast jeden Mittag/Nachmittag/Abend miteinander geschrieben haben und auch uns mindenstens jedes Wochenende gesehen hatte folgte etwas,dass wir beide wahrscheinlich nie wollten.Wir beide lernten uns näher kennen und damit von dem  die jeweiligen Ecken und Kanten,die die Person an sich hatte und deren Probleme/Sorgen wurden mehr und tiefsinniger. Es wurde schwerer miteinander zu reden und wir hatten desöfteren Meinungsverschiedenheiten,obwohl wir oft gar nicht streiten wollten,weil wir einfach die Momente zurück haben wollten,indem wir lachend voreinander saßen und ins die Augen gestrahlt haben. Das war pures Glück.Wir wollten einfach leben und es genießen.

Doch der Streit wurde nicht weniger und er hinterließ Spuren und leider viel zu große,zumindenst für dich. Es kamen die Herbstferien und Tage,an denen wir kein Wort mehr miteinander schrieben. Im Endeffekt waren es ganze 3 Wochen,wo wir kaum miteinander gesprochen hatten und wenn waren es oft nur kurze Nachrichten bei Facebook. Wir distanzierten uns von einander und schiebten den Streit auf den anderen und waren sauer auf uns. Als wir wieder aufeinander traten, kam das Gespräch zudem ich eigentlich nie erscheinen wollte, es war unser letztes richtiges Gespräch. Du listest mir alles mögliche auf,was du nicht gut fandest und dass du das alles nicht mehr willst mit mir,weil du dein Leben ohne mich weiterführen willst und es endlich in Ordnung bringen möchtest. Für mich war und ist es immer noch unbegreiflich.

Wie konntest du nur so etwas jemals sagen zu mir? Du wusstest,dass es mir als alles andere weh tat ,aber trats trotzdem noch weiter auf die Schmerzen und Wunden drauf. Zum Ende hin konnte ich kaum noch ein Wort sagen und nahm es sprachlos hin. Danach den Tag war ich wütend mehr als das,warum sollte ich mir das sagen lassen und warum ließ ich mich so behandeln?War ich nicht mehr wert als nur “das”? War das die Freundschaft in deinen Augen wert? Ich zweifelte mit der Zeit immer mehr daran,ob du überhaupt wüsstest,was wirkliche Freundschaft bedeutete. Ich fühlte mich enttäuscht und leer. Die Wunde ging wieder auf,wie bei meinem ersten Seelenverwandten und es schmerzte noch mehr,weil ich dich immer noch verflucht mochte,aber du mir soviele Schmerzen versetzt hattest,dass ich es eigentlich gar nicht konnte,weil ich mehr als du wahrscheinlich darunter litt.

Doch als ich sah ,dass du mich versucht hattest von überall zu löschen und mir meine Freundschaft bei Facebook kündigste,was jetzt nicht so dramatisch klingen soll,aber ich fand es in dem Moment  einfach nur kindisch und für mich sah es nur so aus,als wolltest du mich mit allen Mitteln aus deinem Leben löschen. Du wolltest es und du hast es bekommen. Ich weiß noch immer,dass du irgendeines Tages wiederkommen wirst,weil ich weiß,dass ich nicht nur irgendeine war für dich. Und vllt.wird dir das ja irgendwann auch klar,dass ich für dich auch in schwierigen Situationen da war und das du eigentlich an deinen wenigen Freunden festhalten solltest.

Aber jetzt kann ich nur sagen:" Leb wohl und vielleicht kommst du ja irgendwann wieder… “

  1. von gedankentraeumerin gepostet